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Re:Wortschlange (1 Leser)
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TOPIC: Re:Wortschlange
#7019
EmperorAugustus (Benutzer)
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Re:Wortschlange 2011/08/11 10:15 Karma: 0  
Sicherheit- Praetorianer

Salvete,


da hilft nur studieren, studieren, studieren, Quellen/Bücher lesen
es wurde bei HBO Rom in der Tat alles sehr realistisch dargestellt vom reichen Patrizier bis hin zu den Plebs und Sklaven. Das Leben in den verschiedenen Schichten wurde relativ intensiv durchleuchtet und dargestellt was bei vielen Darstellungen in anderen Filmen oft fehlt.

guck dir einfach die Hinterlassenschaften an, Büsten und Statuen. Die Römer haben sich so darstellen lassen wie sie waren (nicht wenige Gesichter zeigen, wir würden heute Makel zu sagen, auf daher kann man davon ausgehen das im gegensatz zu späteren "Zeitabschnitten" nichts "retuschiert" wurde, bzw anders dargestellt.

Die Denkweise der Römer war natürlich ganz anders und ist nicht mehr Vergleichbar mit der modernen Denkweise heute (das gilt natürlich für alle Kulturen), da es diese Kultur nicht mehr gibt und somit natürlich auch die Werte die es damals gab flöten gegangen sind. Darüber könnte ich dir jetzt einen ewigen, Seiten-langen Vortrag halten, wär denke ich mal zu viel des Guten für die Wortschlange. Falls du einzelne, gezielte Fragen dazu hast kannst du mich gerne fragen, da das Thema wirklich extrem breit gefächert ist

Beitrag geändert von: EmperorAugustus, am: 2011/08/11 10:20
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#7020
Shatiel (Benutzer)
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Re:Wortschlange 2011/08/11 10:24 Karma: 1  
Praetorianer - Garde

Wow, da hat sich ja einiges getan hier
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#7022
Agricola (Benutzer)
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Re:Wortschlange 2011/08/14 03:26 Karma: 0  
Garde - Napoleon

Vielen Dank EmperorAugustus für deine ausführliche Antwort , fand ich voll prima und aufschlussreich!
Ich stell mir auch oft die Frage wie so eine antike Supermacht unter gehen konnte und nehme an es lag daran dass das Reich schlicht zu gross wurde und somit kaum mehr überall zu schützen war auf Dauer.Verfolgt man diesen Gedanken weiter so muss ich Julius Caesar als Urheber des Niedergangs bezeichnen der Gallien besetzte für seinen Machthunger was wiederrum das Reich in unmittelbare Nachbarschaft zu den Germanen führte.
So schaffte er letztendlich einen Gegner der später die Römer zu Fall brachte so glaube ich .Hatte auch das Christentum negative Auswirkungen ?? und wäre es denkbar gewesen dass es das Imperium noch viel länger gegeben hätte oder gar noch immer gäbe ? Was meint ihr? Es wäre sehr spannend eure Meinungen dazu zu lesen !!!
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#7023
Agricola (Benutzer)
Junior Boarder
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Re:Wortschlange 2011/08/14 03:43 Karma: 0  
was ich noch vergessen hatte bei meiner Vorstellung : Ich binn auch ein
grosser Fan des BVB , leider hab ich seit einiger Zeit keine Dauerkarte mehr für Europas grösster Stehplatztribühne! Trotz der knappen Niederlage heute geh ich aber davon aus dass wir wieder Meister werden! In diesem Sinne , Gruss Agricola!
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#7024
Marc_Anton (Benutzer)
Platinum Boarder
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Re:Wortschlange 2011/08/14 10:24 Karma: 4  
Napoleon - Trottel

Das das Reich einfach zu groß war um noch alles zu schützen würde ich eher als kleineren Teil des Untergangs bezeichnen. Weitaus mehr is da ins Gewicht gefallen das Innenpolitische Stabilität und Einigkeit noch nie eine Stärke der Römer gewesen ist. Davon abgesehn haben die Goten Rom eingenommen nicht die Gallier. Den Todesstoß haben sie auch nicht von den Galliern bekommen sondenr von Germanen, somit hat Cäsar damit ga rnix zu tun.
Hätten die Röpmer in einigen Bereichen etwas bedachter und klüger gehandelt hätte das Reich sichelrich noch weiter bestehen können, aber sichelrich nicht bis heute, denn nix hält ewig, jede Kultur bzw. Großmacht geht irgendwann unter, das war vor den Römern so, das aar nach en Römern so und das wird auch in Zukunft so sein.

Achja das Christentum hat zwar letztich die römisch eKultur ansich zerstört, woran Konstantin Schuld hat, aber mit dme Untergang des römischen Reiches ansich hat das Christentum nix zu tun
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#7025
EmperorAugustus (Benutzer)
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Re:Wortschlange 2011/08/14 18:33 Karma: 0  
Trottel- Brutus

Das Problem in Gallien und vorallem Germanien war:

1. Es war schwer zu kontrolieren, da es viele verschiedene Stämme gab die auch schwer einzuschätzen waren. Diese waren oft befeindet aber die Römer haben schon immer die Furcht gehabt das diese sich mal verbünden könnten.

2. Die Lage, Germania, Gallia und Pannonia haben das Herzstück des römischen Imperiums umgeben, man muss sich vorstellen das Germanien zum größten Teil aus Wäldern bestand, ein großes Gebiet was auch noch schlecht zu bebauen ist und selbst wenn Städte oder Castra errichtet wurden war immer die Angst vor einem Hinterhalt da, die Römer waren gut in der Schlacht auf freiem Gelände jedoch nicht in Engpässen wie z.B. eben in Wäldern.


Das Reich war am Ende nicht wirklich zu groß meiner Meinung nach sondern eher zu unstruckturiert. Das röm. Reich hat am Ende das verloren was die Stark gemacht hat, es fehlte am Ende einfach Stuktur, wenn man sich die Herrschaftsfolgen ansieht wie kurzfristig viele Kaiser waren, sich dann die Macht teielten aber dies auch nicht viel brachte, kann man sich denken das es keine Ordnung mehr hatte. Das Christentum hat es von innen heraus zerstört, wie Antonius schon sagte gab Constantin dafür den Anstoß, der Rest war eine frage der Zeit. Das Oströmische Reich hat ja noch länger durchgehalten, wo das eigentliche Herz Rom's schon lange tot war.

Ewig hält kein Imperium, da kann ich mich anschließen denn Veränderungen gibt es immer und Veränderungen bringen leider nicht nur Gutes mit sich sondern zerstören auch viel. Zum Schluss kann man jedoch sagen das die griechische und römische Kultur uns sehr viel hinterlassen hat, angefangen bei der Sprache, Medizin, Architektur, viele kleine Dinge wo man nicht denkt das es aus der Antike stammt da es schon zu alltäglich ist und wir nicht mehr darüber nachdenken

Beitrag geändert von: EmperorAugustus, am: 2011/08/14 18:40
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