Also mit der Verpflegung sah das folgendermaßen aus.(gilt für den odenwäldischen Limes)
Die Soldaten hatten, wie Amulius schrieb ca 3-4 Tage Verpflegung. Seit der Reform durch Marius, durften die Legionäre ja alles selbst schleppen.
Zu dem Essen zählte meist ein einfacher Gerstenbrei, mit Speck, dazu ein mit Wasser verdünnter Wein. Teilweise tranken die Römer auch verdünntes Essigwasser.
Die Verpflegung, man mag es kaum glauben, kam damals wirklich aus Rom, zumindestens, was das Getreide anging. Den Rest, wie Erbsen etc. baute man direkt im Limeshinterland an. Meist ließen sich die Familien der Soldaten in der Nähe ihrer Männer nieder. So wurden erst Gutshöfe, später Dörfer und letztendlich größere Siedlungen gegründet.
Das wilde Germanien, war zunächst nicht so wild. Es wurde an den Grenzpfaden viel Handel getrieben. Unter anderem kam Ton usw. nach Rom. Von den Römern erhielten wir bspw. auch die Erbse

Also im großen und Ganzen wurde von überalle Verpflegung für Soldaten heran geschafft. Ausserdem galt ja, ein zuvoller Magen war nie gut für den Kampf!

Liebe Grüße Micha